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Geschichte der Heidelbeere:

Die amerikanische Heidelbeere wuchs ursprünglich nur wild. Um 1890 entstand in Nordamerika durch Ausselektierung der Wildformen die Kulturheidelbeere (Vaccinium corymbosum L.) mit zahlreichen Sorten, die besonders große, saftige und wohlschmeckende Beeren ergeben und die bis auf über 2 Meter hohen Sträuchern wachsen.
In den USA hat die Kulturheidelbeere einen Bekanntheitsgrad wie hierzulande der Apfel - vor allem im Osten Amerikas gibt es zahlreiche Heidelbeerplantagen. Und auch in Europa geht der Trend zur blauen Beere - dies wird durch ständig steigende Anbauflächen belegt.
Die positiven gesundheitlichen Aspekte sind längst wissenschaftlich untermauert: Je nach Sorte bringen Kulturheidelbeeren es lediglich auf 50-60 Kalorien je 100 Gramm. Sie sind mineralstoffreich (Kalium, Eisen, Magnesium und Phosphor) und wirken entschlackend. Außerdem enthalten sie die Wirkstoffe Pektin, Gerbsäure und eine bestimmte Farbsubstanz (Farbglykosid Myrtillin). Diese Kombination wirkt antiseptisch und entzündungshemmend. Dadurch sind Kulturheidelbeeren verdauungsregulierend und besonders magenfreundlich.
Überall dort, wo heutzutage an stattlichen, bis zu zwei Meter hohen Sträuchern die großen blauen Heidelbeeren wachsen, handelt es sich um ein kleines Umweltparadis. Denn Kulturheidelbeeren stellen dieselben bescheidenen, aber unverzichtbaren Standort-Ansprüche wie ihre wilden Verwandten. Da sie zur Familie der Heidekrautgewächse gehören wachsen sie nur auf leichten, sauren und nährstoffarmen Sand-, Heide- oder Moorböden, die nicht behandelt sein dürfen. Im Heidelbeer- und Himbeerland Steiner kommen keine nitrathaltigen Kunstdünger zur Anwendung.